Das BSI und das Land Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit offiziell formalisiert. BSI-Präsidentin Claudia Plattner und Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue unterzeichneten die Vereinbarung am 13. Mai 2026 im Rahmen der 5. Digitalministerkonferenz in Hamburg.
Die wichtigsten Punkte:
- BSI kooperiert nun mit zwölf Bundesländern
- Zusammenarbeit in fünf Kooperationsfeldern
- Fokus auf operative Cybersicherheit und Kommunen
- Unterzeichnung auf der 5. Digitalministerkonferenz
Fünf Kooperationsfelder vereinbart
Die Vereinbarung konkretisiert die bisherige Zusammenarbeit in fünf spezifischen Feldern. Dazu zählen laut BSI gemeinsame Sensibilisierungsmaßnahmen, gegenseitiger Informations- und Wissensaustausch sowie eine intensivierte Zusammenarbeit bei der operativen Cybersicherheit.
Ein besonderer Fokus soll dabei auf dem Schutz der Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern liegen. Minister Geue verwies zudem auf die bestehende Länderkooperation mit Schleswig-Holstein zur digitalen Souveränität, die durch diese Vereinbarung ergänzt wird.
BSI weitet Ländernetzwerk aus
Mit Mecklenburg-Vorpommern kooperiert das BSI nun mit insgesamt zwölf Bundesländern. Ziel der Kooperationsvereinbarungen ist laut BSI, die staatliche Cybersicherheitsarchitektur durch klarere Strukturen und definierte Schnittstellen zu verbessern – unter Beachtung des verfassungsrechtlichen Rahmens im Bund-Länder-Verhältnis.
BSI-Präsidentin Plattner betonte, dass unzureichend geschützte Angriffsflächen Deutschland im digitalen Raum verwundbar machen. Die Kooperation soll einen Beitrag leisten, Deutschland zur sogenannten „Cybernation“ zu entwickeln.
Die Vereinbarung zwischen BSI und Mecklenburg-Vorpommern ist ab sofort gültig. Weitere Informationen stellt das BSI unter www.bsi.bund.de bereit.






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