Das BSI und das Land Brandenburg haben ihre Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit offiziell formalisiert. BSI-Präsidentin Claudia Plattner und Brandenburgs Digitalstaatssekretär Ernst Bürger unterzeichneten dazu Ende April 2026 eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.
Die wichtigsten Punkte:
- BSI und Brandenburg kooperieren offiziell
- Zehn Handlungsfelder vereinbart
- Fokus auf operative Cybersicherheit
- Hospitationen und Sensibilisierung geplant
Zehn Handlungsfelder als Grundlage
Die Vereinbarung erstreckt sich über insgesamt zehn Handlungsfelder. Dazu gehören laut Vereinbarung gemeinsame Sensibilisierungsmaßnahmen, eine engere operative Zusammenarbeit sowie gegenseitige Hospitationen. Ziel ist es, die Sicherheitsstrukturen in Brandenburg zu stärken und schneller auf Cyberbedrohungen reagieren zu können.
BSI-Präsidentin Claudia Plattner betont, dass Cyberangriffe nicht vor Landes- oder Ländergrenzen haltmachen. Die Kooperation soll dazu beitragen, die Vision einer „Cybernation Deutschland“ umzusetzen.
Einordnung: BSI baut Ländernetzwerk aus
Die Vereinbarung mit Brandenburg ist Teil einer breiteren Strategie des BSI, die Zusammenarbeit mit den Bundesländern systematisch auszubauen. Parallel dazu arbeitet das BSI in Gremien der Innenministerkonferenz (IMK) sowie im deutschen IT-Planungsrat an konkreten Lösungsansätzen.
Im Fokus stehen dabei Notfall- und Krisenmanagement, gemeinsame Tools zur Angriffserkennung sowie der Aufbau eines ganzheitlichen Cyberlagebilds für Deutschland.
Interessant finde ich das Konzept der strukturierten Kooperationsvereinbarungen: Sie schaffen einen klaren Rahmen für die Bund-Länder-Zusammenarbeit, ohne die verfassungsrechtlichen Zuständigkeiten zu verschieben.
Die Vereinbarung zwischen BSI und Brandenburg ist ab sofort in Kraft. Weitere Informationen stellt das BSI unter www.bsi.bund.de bereit.






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