Wer meinen März-Bericht gelesen hat, weiß: Ich hatte bereits angedeutet, dass da noch mehr drin ist. Der April hat diese Erwartung nicht nur erfüllt, sondern deutlich übertroffen. 238,29 kWh Gesamtertrag, ein Autarkiegrad von 59,3 % und über 61 Euro gespart – das sind die stärksten Monatszahlen seit ich die Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro betreibe. In diesem Bericht schlüssle ich auf, was hinter diesen Zahlen steckt und wie sich der Monat entwickelt hat.
Die wichtigsten Punkte:
- 238,29 kWh Gesamtertrag – bisher stärkster Monat
- Autarkiegrad: 59,3 % – fast 20 Prozentpunkte mehr als im März
- 61,74 € Stromkosten gespart (bei 0,30 €/kWh)
- Bester Tag: 22.04. mit 11,12 kWh, schlechtester: 13.04. mit nur 0,75 kWh
Gesamtertrag und Tagesproduktion
238,29 kWh – das ist gegenüber dem März-Wert von 179,64 kWh ein Plus von rund 33 Prozent. Der Tagesdurchschnitt liegt bei 7,94 kWh, verglichen mit 5,79 kWh im März. Die längeren Tage und der höhere Sonnenstand machen sich in den Zahlen klar bemerkbar. Besonders stark war das letzte Monatsdrittel: Vom 21. bis 30. April kamen allein 99,84 kWh zusammen – mehr als das erste und zweite Drittel zusammengerechnet (72,03 kWh bzw. 66,42 kWh). Der April hat also nach hinten raus richtig Fahrt aufgenommen.
Die vier PV-Strings zeigen auch im April eine sehr gleichmäßige Aufteilung: PV1 lieferte 58,01 kWh, PV2 61,01 kWh, PV3 60,05 kWh und PV4 59,23 kWh. Kein String fällt nennenswert ab – die Ausrichtung der Anlage passt offensichtlich gut.
Den mit Abstand besten Einzeltag hatte der 22. April mit 11,12 kWh – ein Wert, der im März noch undenkbar gewesen wäre. Die schlechteste Ausbeute lieferte der 13. April mit nur 0,75 kWh, was auf einen weitgehend bedeckten oder verregneten Tag hindeutet.
Autarkie, Eigenverbrauch und Netzimport
Der Autarkiegrad von 59,3 % ist das Ergebnis, das mich im April am meisten freut. Von meinem Gesamtverbrauch (346,88 kWh) habe ich 205,80 kWh aus eigener Produktion gedeckt – der Netzimport ist auf 141,08 kWh gesunken. Im März waren es noch 228,75 kWh aus dem Netz. Das zeigt, wie stark sich das Verhältnis mit zunehmender Sonneneinstrahlung verschiebt.
Was das finanziell bedeutet: 205,80 kWh × 0,30 €/kWh = 61,74 Euro gespart im April. Das ist gut ein Drittel mehr als die 47,37 Euro im März. Die Eigenverbrauchsquote liegt bei 86,4 % – von den erzeugten 238,29 kWh habe ich 205,80 kWh selbst genutzt. Die Einspeisung ins Netz beläuft sich auf lediglich 1,05 kWh – praktisch vernachlässigbar.
Speicher: Mehr Ladevolumen, gleiche Balance
Durch die höhere Produktion ist auch das Speicher-Volumen deutlich gestiegen. Die Solarbank lud im April 134,17 kWh in den Akku – gegenüber 99,08 kWh im März ein Zuwachs von rund 35 %. Entladen wurden davon 104,64 kWh, wovon 102,74 kWh im Haushalt ankamen. Der direkte Solarstrom zum Haushalt (ohne Speicherumweg) betrug 103,07 kWh.
Interessant ist, dass das Verhältnis aus direktem Solarstrom und Speicherentladung auch im April nahezu ausgeglichen bleibt: 103 kWh direkt vs. 103 kWh aus dem Speicher. Das Konzept der Solarbank – tagsüber laden, abends entladen – skaliert mit steigender Produktion offenbar linear mit, ohne dass der Speicher zum Engpass wird.
Technische Daten April 2026:
- Gesamterzeugung: 238,29 kWh
- Eigenverbrauch (Haushalt gesamt): 346,88 kWh
- Netzimport: 141,08 kWh
- Genutzte Solarenergie: 205,80 kWh
- Autarkiegrad: 59,3 %
- Eigenverbrauchsquote: 86,4 %
- Ersparnis (bei 0,30 €/kWh): 61,74 €
- CO₂-Reduktion (Hersteller-Formel): 86,51 kg
- Bester Tag: 22.04. – 11,12 kWh
- Schlechtester Tag: 13.04. – 0,75 kWh
- Vergleich März: +33 % Ertrag, +18,5 Prozentpunkte Autarkie
- Gerät: Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro [AFFILIATE-LINK: Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro]
Fazit: Fantastischer Monat
April 2026 ist der bisher stärkste Monat seit ich die Anlage betreibe: 238,29 kWh Ertrag, fast 60 % Autarkie und 61,74 Euro gespart. Besonders der Endspurt ab dem 21. April zeigt, was im Mai und Juni noch möglich sein wird. Das Konzept der Solarbank skaliert dabei sauber mit – Speicher und Direktverbrauch halten sich auch bei höherer Produktion perfekt die Waage. Ich bin gespannt, wann wir die 300-kWh-Marke pro Monat knacken.


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