März 2026 ist abgehakt – Zeit für meinen monatlichen Energiebericht zur Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro. Der März ist traditionell ein Übergangsmonat: Die Sonne steht schon merklich höher als im Winter, aber stabile Schönwetterperioden wechseln sich noch häufig mit trüben, bedeckten Tagen ab. Genau das spiegeln meine Daten für diesen Monat wider. In diesem Bericht zeige ich dir, was meine Anlage im März geleistet hat, wie gut der integrierte Speicher gearbeitet hat – und was das am Ende konkret für meine Stromrechnung bedeutet.
Die wichtigsten Punkte:
- 179,64 kWh Gesamtertrag im März 2026
- Autarkiegrad: 40,8 % des Haushaltsverbrauchs aus Solar gedeckt
- ~47 Euro Stromkosten gespart (bei 0,30 €/kWh)
- Bester Tag: 18.03. mit 9,45 kWh, schlechtester: 28.03. mit nur 0,92 kWh
Gesamtertrag und tägliche Produktion
Über den gesamten März hat meine Solarbank 2 E1600 Pro insgesamt 179,64 kWh erzeugt. Das ergibt einen Tagesdurchschnitt von 5,79 kWh – für einen Märzmonat in Mitteleuropa ein solider Wert. Die vier Strings (PV1–PV4) haben dabei bemerkenswert gleichmäßig produziert: PV1 lieferte 45,46 kWh, PV2 45,44 kWh, PV3 44,86 kWh und PV4 43,88 kWh. Das deutet auf eine ausgewogene Ausrichtung aller vier Panels hin – kein String hängt erkennbar zurück.
Interessant ist der Verlauf innerhalb des Monats. Das erste Drittel (1.–10. März) war mit 70,97 kWh das stärkste Zehn-Tage-Fenster, gefolgt vom letzten Drittel mit 61,66 kWh. Das mittlere Drittel (11.–20. März) fiel mit 47,01 kWh deutlich schwächer aus – eine klassische Schlechtwetterphase mitten im Monat. Den größten Ausreißer nach unten lieferte der 28. März mit nur 0,92 kWh: Dauerregen den ganzen Tag, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Der beste Einzeltag war der 18. März mit 9,45 kWh – ein klarer Hinweis darauf, was im April und Mai möglich sein wird.
Eigenverbrauch, Autarkie und Netzimport
Mein gesamter Haushaltsverbrauch im März lag bei 386,64 kWh (Tagesdurchschnitt: 12,47 kWh). Davon kamen 157,89 kWh aus eigener Solarproduktion – das entspricht einem Autarkiegrad von 40,8 %. Für einen Märzmonat ist das ein respektabler Wert, auch wenn der Netzimport mit 228,75 kWh nach wie vor den Löwenanteil ausmacht. Mit steigender Sonneneinstrahlung im Frühjahr sollte sich das Verhältnis spürbar verschieben.
Was das konkret für die Stromrechnung bedeutet: 157,89 kWh × 0,30 €/kWh ergibt eine Ersparnis von rund 47,37 Euro im März. Kein Vermögen, aber für einen Übergangsmonat ein solider Wert – und die Sommermonate werden das nochmal deutlich übertreffen.
Die Eigenverbrauchsquote liegt bei 87,9 %: Von den erzeugten 179,64 kWh habe ich 157,89 kWh selbst verbraucht. Nur 0,72 kWh wurden ins Netz eingespeist – das ist quasi vernachlässigbar und zeigt, dass der Speicher seinen Job macht.
Speicher: Fast perfektes Zusammenspiel
Besonders interessant finde ich die Speicher-Zahlen. Die Solarbank lud im März 99,08 kWh in den integrierten Akku, entlud davon 79,39 kWh wieder, wovon 78,11 kWh im Haushalt ankamen. Der direkte Solarstrom zum Haushalt (ohne Speicherweg) betrug 79,84 kWh.
Das Ergebnis: Von meinem Solaranteil am Eigenverbrauch stammten fast gleich viele Kilowattstunden direkt von den Panels (79,84 kWh) wie aus dem Speicher (78,11 kWh). Das Konzept der Solarbank – tagsüber laden, abends entladen – geht rechnerisch auf. Die minimale Einspeisung von 0,72 kWh zeigt, dass kaum erzeugter Strom ungenutzt bleibt.
Technische Daten März 2026:
- Gesamterzeugung: 179,64 kWh
- Eigenverbrauch (Haushalt gesamt): 386,64 kWh
- Netzimport: 228,75 kWh
- Genutzte Solarenergie: 157,89 kWh
- Autarkiegrad: 40,8 %
- Eigenverbrauchsquote: 87,9 %
- Ersparnis (bei 0,30 €/kWh): ~47,37 €
- CO₂-Reduktion (Hersteller-Formel): 65,21 kg
- Bester Tag: 18.03. – 9,45 kWh
- Schlechtester Tag: 28.03. – 0,92 kWh (Dauerregen)
- Gerät: Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro
Fazit: Das war gut!
März 2026 war ein solider Übergangsmonat: 179,64 kWh Ertrag, 40,8 % Autarkiegrad und rund 47 Euro gespart. Die gleichmäßige Produktion aller vier Strings und die Eigenverbrauchsquote von fast 88 % zeigen, dass die Anlage effizient arbeitet. Der April hat dann gezeigt, dass da noch deutlich mehr drin ist – aber dazu mehr im nächsten Bericht.

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