Am 4. Mai 2026 hat die Bundesverwaltung mit dem Kick-off von CyberGovSecure den operativen Start für ein ressortübergreifendes Cybersicherheitsprogramm vollzogen. Das Programm soll die Cyberresilienz aller Bundesbehörden gezielt und messbar verbessern.
Die wichtigsten Punkte:
- Ressortübergreifendes Programm für alle Bundesbehörden
- Umsetzung der EU-NIS-2-Richtlinie im Fokus
- CISO Bund übernimmt zentrale Koordinationsrolle
- BSI begleitet fachlich die Umsetzung
CyberGovSecure: Koordinierter Rahmen für die Bundesverwaltung
Hinter dem Programm stehen drei zentrale Akteure: die CISO Bund, das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die CISO Bund übernimmt dabei erstmals eine ressortübergreifende Koordinations- und Steuerungsfunktion für Cybersicherheitsmaßnahmen.
BSI-Präsidentin Claudia Plattner erklärte beim Kick-off: „Mit CyberGovSecure schaffen wir in der Bundesregierung erstmals einen strukturierten, ressortübergreifenden Rahmen, um Cybersicherheitsmaßnahmen koordiniert, praxisnah und ohne Umwege umzusetzen.“
NIS-2-Umsetzung als zentrales Ziel
CyberGovSecure ist laut Bundesverwaltung ein zentraler Baustein zur Umsetzung der EU-NIS-2-Richtlinie innerhalb der Bundesbehörden. Das Programm soll Standards, Maßnahmen und Finanzierung strukturiert zusammenführen – ohne aufwendige Vorarbeiten oder zusätzliche Konzeptpapiere.
Die Umsetzung liegt in der Verantwortung der jeweiligen Behörden, die dabei fachlich und organisatorisch unterstützt werden sollen. Ein zentrales Berichtswesen soll Transparenz über Umsetzungsstände und Handlungsbedarfe in der gesamten Bundesverwaltung schaffen.
Interessant finde ich das Konzept des zentralen Berichtswesens – damit dürfte erstmals ein einheitliches Lagebild zur Cybersicherheit über alle Ressorts hinweg entstehen.
CyberGovSecure ist ab sofort operativ gestartet. Weitere Informationen stellt das BSI unter www.bsi.bund.de bereit.






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