Bis zum Jahresende möchte Vivo nach eigenen Angaben in 21 europäischen Märkten vertreten sein. In gleich elf weiteren Ländern möchte der Hersteller in diesem Jahr durchstarten.

Der zum BBK-Konzern (Oppo, OnePlus,Realme …) gehörende Konzern gilt mittlerweile als fünftgrößter Smartphonehersteller der Welt, hinter Oppo (ebenfalls BKK), Xiaomi, Apple und Samsung (IDC Statistik Q1 / 2022, vom 23.06.2022) mit einem Marktanteil von 8,0 Prozent.

Während Samsung seine Absatzzahlen gleich halten konnte und Apple sogar um 2,2 Prozent zulegen konnten, mussten die asiatischen Hersteller Federn lassen. Xiaomi setzte 17,9% weniger Geräte ab, Oppo sogar 26,8 % weniger und Vivo 27,7 % weniger. 

Dies kann viele Faktoren haben, Chipmangel, Lockdowns in chinesischen Produktionshallen und die abklingende Nachfrage durch Inflation.

Vivo: Grünes Licht für 11 neue europäische Märkte

Im Laufe des Jahres wird vivo nach eigenen Angaben in 11 neuen europäischen Märkten an den Start gehen und seine Präsenz damit auf 21 Märkte ausweiten. Neben Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien und Portugal wurden nach Unternehmensangaben in den letzten sechs Monaten zudem die Slowakei und Slowenien als Märkte erschlossen. Als weiteres Land soll noch in diesem Jahr die Niederlande hinzukommen und die Markenpräsenz von vivo erweitern.

Dass das Unternehmen hohe Ambitionen hegt, unterstrich vor kurzem das Launch-Event für das X80 Pro in Berlin, welches ich euch hoffentlich bald auch hier vorstellen kann.

X80 Pro – ein Flaggschiff dass es mit den besten aufnimmt

Die bereits angekündigten Ambitionen des Unternehmens werden mit dem Flaggschiff X80 Pro noch einmal deutlich unterstrichen.

Nicht nur durch die Zusammenarbeit mit Leica, vielmehr durch ein herausragendes Kamera-Setup und Funktionen, die es in dieser Art noch in keinem Smartphone gab. 

Im Inneren werkelt ein Snapdragon 8 Gen 1, als Display setzt man auf ein 6,78 Zoll großes 2K-AmoLed-Modell mit adaptiven 60 bis 120 Herz Bildwiederholrate. Die Rückseite ist lederartig überzogen, ein 80 Watt Netzteil liegt im Lieferumfang bei.

Im Display ist ein riesiger Fingerabdrucksensor verbaut, der so groß ist, dass sogar zwei Finger nebeneinander Platz finden. Er soll außerdem. Wie erste Hands-On-Videos zeigen, rasend schnell entsperren.

Ansonsten ist alles verbaut, was man von einem Flaggschiff erwarten kann.

Vivo X80 Pro
Das Vivo X80 Pro

Kamera-Setup von anderem Stern

Dafür geizt der Hersteller mal in Sachen Kamera überhaupt nicht. Man ging eine Kooperation mit Leica ein, die neben Farb- und Softwareprofilen eine spezielle Beschichtung auf die Linsen aufbrachte, die Reflexionen verringern sollen. Dies funktioniert offenbar herausragend. 

Ansonsten sind verbaut: 

  • 50 Megapixel Hauptkamera (f/1,6) mit Optischem Stabilisator
  • 12 Megapixel Telezoom-Kamera (f/1,9) mit OIS und 2-fach-Zoom
  • 8 Megapixel Telezoom-Kamera (f/3,4) mit OIS und 5-fach-Zoom
  • 48 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera (f/2,2)
  • 32 Megapixel Frontkamera (f/2,5)

Dafür liegt das Gerät bei rund 1300 Euro. Ein saftiger Preis, insbesondere mit Blick auf die bisher unklare Update-Garantie.

Legt Vivo an der Software regelmäßig Hand an, findet man hier ein Gerät auf Niveau eines Iphone 13 Pro, Samsung S22 Ultra oder Xiaomi MI 12 Ultra. 

Ich hoffe, das Gerät für euch testen zu können.

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