Rein optisch unterscheidet sich das Mi Band 5 von seinem Vorgänger kaum, dennoch sind einige Unterschiede vorhanden. Ob sich das Upgrade lohnt und wie sich das Gerät in unserem Test schlug, erfahren Sie in diesem Artikel.

Rein optisch unterscheidet sich das Mi Band 5 von seinem Vorgänger kaum, dennoch sind einige Unterschiede vorhanden. Ob sich das Upgrade lohnt und wie sich das Gerät in unserem Test schlug, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das Mi Band von Xiaomi gilt seit Jahren als Geheimtipp unter den preiswerten Fitnesstrackern. Mit der fünften Generation hat der chinesische Großserienhersteller wieder vieles richtig gemacht. Uns konnte das Band dennoch nicht überzeugen, was nicht unbedingt an der Hardware selbst liegt.

Wer die Mi-Bänder kennt, den erwarten auch in der neusten Generation keine Überraschungen. Alles sieht nahezu identisch aus.

Und dennoch: Es gibt ein paar Änderungen. So wurde das Amoled-Display etwas größer. Mit nun 1,1 Zoll verbessert sich die Ablesbarkeit deutlich. Dies dürfte auch an der höheren Maximalhelligkeit von 450 Nits liegen.

Im Test verwendeten wir immer die Helligkeitsstufe 3 von 5, beim Vorgänger war die Stufe 4 optimal.

Das Silikonarmband gefällt uns überhaupt nicht. Es reicht auch nach zwei Wochen noch und wirkt billig. Außerdem schließt das Band recht fummelig. Zahlreiche Drittanbieter haben jedoch unterschiedliche Bänder zum Tausch im Programm.

Die App

Die App funktionierte weitestgehend tadellos und kommt endlich ohne Werbung aus. Die Daten werden übersichtlich angeordnet und aufgeschlüsselt. Störend empfinden wir, dass man nicht in der Lage ist, eigene Schlafzeiten hinzuzufügen. So wird es unmöglich, einen Mittagsschlaf manuell einzutragen, sofern das Armband das Nickerchen nicht erkennt.

Mindestens genauso nervig: Das Mi Band 5 übernimmt nicht die Weckzeiten von Android. Man muss also, damit das Band vibriert, die Weckzeiten doppelt eintragen, einmal im Smartphone und einmal im Tracker.

Was uns gut gefällt

Die Pulsmessung funktioniert offenbar ziemlich genau. Nach Abgleich mit der Whitnings-Waage wichen die Messerwerte nur geringfügig von der medizinisch geprüften Waage ab. Top! Ebenfalls Top: Der Aktivitätentracker inklusive zahlreichen Sportarten. Das macht Spaß. Dafür ist der Schrittzähler genau und mit GPS-Unterstützung durch das Smartphone werden auch Jogs oder Spaziergänge präzise erfasst.

Was uns nicht gefällt

Neben dem dauerhaft unangenehm riechenden Band gefällt uns nicht, dass das Display unter Dusche eigenständig auslöst. Es reagiert also auf draufschlagende Wasser, geht dadurch in Untermenüpunkte etc.

Ebenfalls nicht gut gelöst ist, dass die Weckzeiten nicht direkt auf dem Smartphone übernommen werden. Das ist unnötig und kostet Zeit.

Was gar nicht funktionierte, war die Schlaferkennung. Stunden zu spät erkannte der Tracker, dass geschlafen wird. Am Ende fehlten mehrere Stunden Schlafenszeit, die nicht getrackt wurde. Auch ein Powernap, Mittagsschlaf oder ähnliches kann nicht eigenständig hinzugefügt werden – sehr ärgerlich.

Der Akku wurde im Vergleich leicht kleiner. Bedingt durch das Display verkürzt sich die Laufzeit des Bandes von gut 20 auf nunmehr ziemlich genau 14 Tage.

Und zu guter Letzt mögen wir den, zwar technisch einwandfrei funktionierenden Lademechanismus nicht. USB Typ-C wäre hier viel besser, als erneut ein eigenes Ladesystem zu nutzen.

AdBlocker Message

Our website is made possible by displaying online advertisements to our visitors. Please consider supporting us by disabling your ad blocker.