Google hat in seinem Dezember Feature-Drop neben dem sogenannten „Adaptive Sound“ auch „Adaptive Charging“ eingeführt. Damit soll der Akku während dem Ladeprozess geschont werden. Wie das funktioniert, erklären wir im Text.

Akkumanagement ist eines der bestimmenden Themen bei Googles Softwareentwicklung auf den Pixel-Geräten. Forciert durch die unterirdische Akkulaufzeit der Pixel4-Generation musste sich der Softwareriese einiges einfallen lassen.

Nun rollte Google also „Adaptive Charging“ aus. Zugegeben, diese Funktion ist nicht neu. Sie findet sich bereits in zahlreichen Sony-Smartphones wieder. Der „Pixel“-Hersteller und Android-Entwickler hat es nun also übernommen und weiter ausgebaut.

Wie funktionert Adaptive Charging?

Das Grundprinzip hinter der intelligenten Ladung ist einfach: Durch langsames Laden wird der Akku geschont. Es entsteht weder Wärme und die Lithium-Zellen werden weniger belastet. Google geht bei den Pixel-Telefonen nun weiter und übernimmt die Weckzeit des Smartphones, um den Ladevorgang weiter zu optimieren, sodass das Gerät erst zur Weckzeit vollständig aufgeladen ist.

Gleichzeitig lernt Google Nutzungsart und Nutzungszeiten des Smartphone-Nutzers kennen, um die Funktion weiter zu optimieren.

Dadurch wird der Ladevorgang für den Akku schonender. Während durch adaptives Laden erst mit normalem Ladestrom aufgeladen wird, fällt diese dann immer weiter ab und bleibt auf einem konstant niedrigen Level. Dadurch verlangsamt sich der Ladeprozess. Erst kurz vor Aufwachphase wird der Akku weder mit höherem Ladestrom auf die finalen 100 Prozent geladen.

Allgemeine Ladetipps

Akkus sind auch in Zeiten von Lithium-Ionen-Technik immer noch anfällig. War es früher der Memory-Effekt, der Ladezyklen von 0 zu 100 benötigte, sind die heutigen Akkus nicht mehr so anspruchsvoll.

Generell mögen moderne Smartphone-, Tablet- und Notebook-Akkus jedoch keine Hitze, daher ist auch das vorher beschrieben adaptive Laden eine sinnvolle Entwicklung.

Bei den modernen Smartphone-Akkus auf Li-Ion-Technik wird allgemein empfohlen, im Ladebereich von 30 – 80 Prozent zu agieren, also nie komplett voll und auch nie komplett leer zu betreiben. Wir selbst laden meist in Zyklen von 20 – 100 Prozent, per adaptivem Laden und vor allem bei möglichst geringer Temperatur.

Was Akkus nicht mögen

  • Direkte Sonneneinstrahlung -> Hohe Temperatur, daher auch beim Aufladen sinnigerweise au dicken Schutzhüllen herausnehmen, um eine bessere Wärmeabfuhr zu gewährleisten
  • Übertrieben häufiges nachladen
  • Dauerhaften Anschluss an das Spannungsnetz, wenn der Akku geladen ist, vom Stromnetz trennen!
  • Ohne adaptives Laden über Nacht aufladen
  • Billige Ladegeräte, hier fehlen oft die notwendigen Sicherheitsabschaltungen und Ladestandards

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